BIO-BIENE die ökologische Imkerei im Elbe-Weser-Raum

Grundsätzlich garantiert Ihnen Bioland durch seine Richtlinien und Kontrollen dass:

Die Bienenvölker in Holzkästen, den Magazinen, gehalten werden.

Nur eigenes Bio-Wachs in der Imkerei verwendet wird.

Eine Milbenbehandlung nur mir organischen Säuren durchgeführt wird.

Als Winterfutter nur Bio-Zucker verfüttert wird.

Keine konventionellen Obstplantagen angewandert werden.

Dieses ist nur die Kurzform zu den Biolandrichtlinien. Schön wäre es, wenn Sie sich etwas Zeit nehmen und sich einmal alle Unterschiede von der Beute, über die Bienenhaltung, bis zur Standortwahl betrachten würden - siehe oben.
Dann wird Ihnen deutlich werden, warum Bio seinen Preis Wert ist und warum es selbst zwischen den Bio-Imkern noch Unterschiede gibt.

Der Unterschied zum konventionellen Imker und seine Betriebsweisen geht aber in unserer Imkerei noch über die Bioland-Richtlinien hinaus ( eine Änderung der Richtlinie ist in diesem Punkt aber angedacht ).

Wir von der Bioland-Imkerei Bio-Biene versuchen, wie auch andere Bioland-Imker, in unserem Handeln an und mit den Bienen, unserer tierethischen Verantwortung gerecht zu werden!

Für unsere Imkerei Bio-Biene bedeutet dieses:

Die Bienen sind uns in ihrem Eigenwert besonders wichtig. Wir freuen uns, dass wir mit jedem Volk die blühenden Landschaften sichern und die Bienen durch ihr Vorhandensein einen Beitrag zum Arten und Naturschutz leisten.

Bei allen imkerlichen Maßnahmen, versuchen wir auf ihren Eigenwert Rücksicht zu nehmen und dieses in unserem Handeln auszudrücken. So schneiden wir keine Flügel bei unseren Königinnen ab, nur um sie damit an einem möglichen Schwärmen zu hindern. Auch wenn die Königinnen diese Maßnahme überleben würden, es wäre eine Amputation und Flügel sind nicht nur zum Fliegen da, sondern ein Teil des Organismus und nur in seiner Vollkommenheit kann sie allen Anforderungen ihrer Regentschaft im Volk gerecht werden.  Wir verzichten auch auf das Zeichnen der Königinnen mit Plättchen oder Farbe auf dem Kopf, denn sie kann uns nicht sagen wie sie es empfindet und Hand aufs Herz, hätten wir Lust ein Leben lang eine Mütze auf dem Kopf zu tragen?

Wenn wir mit unseren Bienen wandern, dann versuchen wir die Strecke und Fahrtzeit möglichst kurz zu halten, denn Wandern bedeutet Streß für die Bienen, welche mit der Zeitdauer steigt. Wenn wir wandern, dann tuen wir dieses immer erst nach dem Ende des Bienenfluges, um keine Bienen alleine am Standplatz zurück  zu lassen, nur weil es für uns vielleicht bequemer ist, früher am Abend den Transport zu starten.

Wir versuchen jedes unnötige Bienenquetschen bei den Arbeiten an den Völkern zu vermeiden, auch wenn wir so etwas langsamer und bedachter an den Völkern arbeiten müssen. So achten wir auch beim Ernten des Honigs sorgfältig darauf, dass die Waben bienenfrei sind, damit alle Bienen bei ihren Völkern bleiben.

In unserer Imkerei gibt es keine künstliche Besamung der Königinnen und auch kein Käfigen der Königin zur Schwarmverhütung. Eine Entnahme der kompletten Brut zur Schwarmverhinderung lehnen wir ebenfalls ab, da ein Volk alle Stadien der Brut benötigt, um sich als ganzes wohl zu fühlen und nicht in Streß zu geraten.

Leider gibt es eine Maßnahme, wo wir unsere Bienen dann doch unter Streß setzen. Dieses passiert, wenn wir unsere Völker mit organischen Säuren gegen die Varoamilben behandeln. Leider gibt es dafür keine verträglichere Alternative. Würden wir es nicht machen, hätte unser nichts tun sehr schnell den Tot des gesamten Volkers zur Folge und dem Volk und der Natur, wäre damit nicht gedient.

Damit Sie sich auch sicher sein können, dass wir uns an die Bioland-Richtlinien und die EG-Bio-Richtlinien halten, werden wir von der unabhängigen Kontrollstelle AB-Cert    ( DE-ÖKO-006 ) mindestens einmal im Jahr überprüft. Die Kontrollen sind kurzfristig und bedeuten eine Warenkontrolle, bei der Honig und Wachsproben gezogen werden  Eine Kontrolle direkt an den Völkern und eine Kontrolle aller Unterlagen über die Waren- und Völkerströme.