Blütenpollen - neben Honig und Bio-Zucker die Nahrungsgrundlage für eine sichere Überwinterung, denn ohne Pollen könnten die Bienen keine neue Brut  im ausklingenden Winter erzeugen.

Hier gesammelter Pollen für uns und Sie, aber dieses Sammeln des Pollens geschieht nur an wenigen Tagen im Frühjahr, damit für die Bienen noch genug vorhanden bleibt.

Das Winterfutter

 

Winterfutter für die Bienen? Vielleicht etwas verwirrend für den Verbraucher, aber verständlich, wenn man sich fragt: wovon leben die Bienen im Winter?

 

Ohne Imker würden die Bienen vom Frühjahr bis Sommer den Nektar und Honigtau sammeln, ihn in den Zellen einlagern und im Winter davon leben. Da ich als Imker ihnen einen Teil ihrer Vorräte wegnehme, muss ich für einen Ausgleich sorgen, damit sie auch im Winter Nahrung haben. Denn dann können sie nicht ausfliegen, auf Grund der Temperatur und würden auch nichts in der Natur finden. Futter benötigen die Bienen im Winter um Energie zum Warmhalten des Volkes zu erzeugen oder um letzte Bienenbrut mit Nahrung zu versorgen. Die Bienen ziehen sich im Winter zu einer Traube zusammen und erzeugen durch Vibration mit der Flugmuskulatur soviel Energie, dass es im Inneren der Traube konstant 37°C warm ist. Diese Energie holen sie sich aus den Honigresten oder dem Winterfutter, welches wir ihnen als Zuckerlösung im Spätsommer geben.

 

Als Winterfutter erhalten die Völker im Durchschnitt 20kg Bio-Zucker, welcher in Wasser aufgelöst wird, damit sie ihn aufnehmen können. Dies geschieht am Ende der Saison nach der letzten Honigschleuderung. Dabei wird das Zuckerwasser den Bienen in Schalen o.ä. angeboten. Ebenso, wie sie es mit dem Nektar aus der Natur tun würden, dicken sie den Zuckersirup ein und lagern es in den Zellen ihrer Waben. Zusätzlich verbleibt ihnen ein Rest natürlicher Honig, den sie auf den Brutwaben eingelagert haben. Denn trotz der Trennung zwischen Honig- und Brutraum während der Trachtzeit, wird auch immer ein Teil des Honigs im Brutraum eingelagert. Er dient hier der schnellen und einfach Versorgung der Brut.

 

Da wir Brut- und Honigräume trennen und in den Honigräumen nur helle unbebrütete Waben sind, wir keine Waben aus den Bruträumen umhängen und fast alles Winterfutter im Frühjahr verbraucht ist, kann kein Winterfutter in die Honigwaben gelangen.

 

Der Zucker, den wir verfüttern, ist flüssiger Bio-Zucker. Damit wird sichergestellt, dass keine möglichen Rückstände aus der konventionellen Landwirtschaft über den Zucker in die Völker gelangen